Vom guten Leben hat man nie genug

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Kann etwas, das schon gut ist, noch besser werden? Es kann. Man nehme das Erfolgskonzept „Vorkoster“, wandere damit ein paar hundert Meter die Straße entlang und etabliere es im charaktervollen Ambiente eines älteren Hauses mitten im Zentrum neu – mit Gastgarten und Buschenschank. Va bene!

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Seit ein paar Jahren hat der ursprünglich nur in Hohenems beheimatete „Vorkoster“ viele Weinliebhaber und Feinspitze, Neugierige wie Kenner, angezogen und sehr oft als Freunde und Stammgäste behalten. Christoph Piringer, der Vorkoster für seine Gäste, fährt selbst regelmäßig nach Italien, hauptsächlich ins Piemont und Südtirol, um Leckereien für seine begehrten Platten und Gerichte einzukaufen. Im „Lieblingsausland der Vorarlberger“ findet er bei kleinen Produzenten ausgesuchte Schmankerl, kostet sich für uns durch das Weinangebot und hat sich seine über dem Hosenbund ein klein wenig sichtbare Lebensfreude wohlverdient. Das Weinangebot beschränkt sich aber nicht nur auf Italien – Weine aus Österreich, vornehmlich aus der Wachau und dem Weinviertel, findet man ebenso auf der Karte und im großen Ladensortiment wie feine Tropfen aus Frankreich. Manchmal sogar aus Südafrika und Neuseeland. Aber zu 95% werden die Weißen aus Österreich getrunken. Sind ja ausgezeichnet und in der ganzen Welt bekannt.

Das hat einfach noch gefehlt

Der Vater dreier Kinder kam ursprünglich aus einer ganz anderen Branche, war aber gar nicht angetan vom sehr dürftigen Angebot an kleinen feinen Lokalen, in denen man wie in Italien ohne großes Getue auf ein Glas Wein vorbeischauen und eventuell ein paar Bissen dazu schmausen kann. Dann mach ich das halt selbst, hat er beschlossen – und seine Freunde und Bekannten haben ihm bestätigt, dass das eine ausgezeichnete Idee ist. So begann der Vorkoster vor elf Jahren in Hohenems, und weil man nach ein paar Gläsern Wein den Heimweg von Hohenems nach Lustenau doch als weit empfinden kann, musste drei Jahre später ein zweites Lokal in Lustenau her.

Schmankerl draußen und drinnen

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Der neue Standort in der Maria- Theresien-Straße ein paar Schritte hinter dem Kirchplatz bietet neben 25 Plätzen im gemütlichen Inneren und 25 Plätzen auf der weitläufigen Kiesterrasse auch ein zusätzliches neues Konzept: Im alten Schopf ist eine Buschenschank eingerichtet, mit 25 Außensitzplätzen und Selbstbedienung. Aber auch ein kleines feines Speisenangebot wird es geben – so wie es sich gehört für eine Buschenschank.

Im Hauptlokal werden neben den bisher sehr geschätzten italienischen Platten mit Salami, Prosciutto, Eingelegtem und feinen Käsen auch Pasta und Pinsa angeboten. Brot und Wein allein sind eben nicht immer alles, was man braucht.