Ausbildung in Lustenau 22. Januar 2019

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An drei Abenden von Montag, 14. Jänner bis Mittwoch, 16. Jänner 2019 lud der Lustenauer Gewerbeverein in Kooperation mit Lustenau Marketing alle Viertklässler an den ortsansässigen Mittelschulen zu einem spannenden Informationsabend ein. Ziel dieser Einladung war, die Jugendlichen über die Ausbildungsmöglichkeiten in Lustenau – insbesondere die Lehre in Lustenau – zu informieren.

Wie schon in den vergangenen Jahren hat sich der Lustenauer Gewerbeverein mit der HAK/HAS Lustenau, der Polytechnischen Schule Dornbirn und der Berufsschule Dornbirn 2 zusammengetan und in Kooperation mit Lustenau Marketing alle Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen an den Lustenauer Mittelschulen zu einem Infoabend eingeladen. Insgesamt haben an den drei Schulen über 170 Jugendliche sowie zahlreiche Eltern die Einladung angenommen. Ebenfalls anwesend waren die Direktorin und Direktoren der Mittelschulen als Hausherren sowie die Berufsorientierungslehrer und Klassenvorstände der Viertklässler. Nach der Begrüßung durch Markus Hämmerle, Obmann des Gewerbevereines, führte erstmals Moderatorin Benedicte Hämmerle durch die drei thematisch abgegrenzten Podiumsdiskussionen.

Schulen stellen sich vor

Nach der Vorstellung des Gewerbevereines startete der Infoabend in die erste Runde, in der als erster Direktor Johann Scheffknecht die Ausbildungsangebote an der HAK/HAS Lustenau präsentierte. Neben der klassischen Handelsakademie und Handelsschule gibt es seit dem vergangenen Schuljahr die neue Ausbildungsform HAS3. Wer diesen Schulzweig wählt, erhält während drei Jahren Schulzeit eine gute allgemeine kaufmännische Grundbildung. Nach der Schulzeit beginnen die Jugendlichen direkt eine Lehre in ihrem Wahlbetrieb. Die Lehrzeit verkürzt sich dabei um ein Jahr. Weiter ging es mit einem Einblick in die Ausbildung an der Polytechnischen Schule Dornbirn. Robert Schwärzler informierte über die Unterrichtsinhalte und die Möglichkeiten zur Berufsorientierung während dieses klassischen neunten Schuljahres. Um die erste Runde zu beschließen, gab Martin Alfare von der Berufsschule Dornbirn 2 den Jugendlichen einen Einblick in die duale Ausbildung „Lehre und Berufsschule“.

Lehrlinge berichten

In einer zweiten Runde stellten sich sieben Lehrlinge, die in Lustenau ihre Berufsausbildung machen, den Fragen der Moderatorin. Es wurden Antworten auf Fragen wie „Wie war die Umstellung von der Schule in die Lehre?“, „Wo siehst du die Vorteile einer Lehre?“, „Wie siehst du deine Zukunftsperspektiven?“ oder „Was ist dir während deiner Lehrzeit wichtig?“ gegeben. Dabei erzählten die Jugendlichen von ihren persönlichen Erfahrungen und bisherigen Ausbildungswegen.

Firmenchefs informieren

Zum Abschluss kamen Michael Hämmerle von Kremmel & Schneider, Malermeister Hannes Hagen, Installateur Andreas Teissl, Lehrlingsausbilder Michael Hechenberger von KRAL und Lehrlingsausbilderin Eva Müller von der BuLu in einer dritten Runde zu Wort. Sie berichteten den Viertklässlern und ihren Eltern über den Arbeitsalltag in ihren Firmen und gaben Auskunft über die Anforderungen an ihre jetzigen, aber auch zukünftigen Lehrlinge sowie die Unterstützung, die sie ihren Lehrlingen bei schulischen und persönlichen Anliegen und Problemen geben.

Nach den drei Fragerunden wurde die Möglichkeit geboten, an drei Info-Cornern persönlich mit den Vertretern der Schulen und Firmen, sowie mit den anwesenden Lehrlingen ins Gespräch zu kommen und individuelle Fragen zu stellen. Für den geselligen Teil lud der Gewerbeverein zu einem Imbiss ein.

Alexandra Ender MA
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