„Ich berate nicht, ich gebe Werkzeuge an die Hand“ 30. Mai 2018

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Krisen gibt es in jedem Leben, mal kleinere, mal größere. Unternehmerisch wie privat. So ist das eben. Der Unterschied ist allerdings: eben, der Unterschied. Denn was für den einen ein Spaziergang ist, ist für den anderen ein Tanz auf dem Seil oder gar schlichtweg ungehbar. Die gute Nachricht ist: Es gibt Menschen, die das wissen – und vor allem helfen können. Warum uns nicht die Höhepunkte zu dem machen, was wir sind, sondern vielmehr die Tiefpunkte und weshalb ein Coach wie Karin Klinger-Vogel, MSc, hier beim „Durchsegeln“ helfen kann …

Manchmal möchte man etwas verändern im Leben, manchmal ist man gezwungen. Das kennen die meisten von uns. Egal was es von beidem ist: allein tut oder schafft man es manchmal einfach nicht. Gerade, wenn es dazu noch um Dinge geht, über die man vielleicht nicht gerne spricht. Wie zum Beispiel Sorgen, Stress, Ängste, bestimmte prägende Erlebnisse sowie Erfahrungen in der Vergangenheit, Probleme im Job oder gewisse Verhaltensweisen, die einen selbst nicht (mehr) weiter bringen. Kurzum: um alles, was also verhindert, ein glückliches, erfülltes Leben zu führen oder eine erfolgreiche Karriere zu machen. Menschen wie Karin Klinger-Vogel sind genau dann für einen da. Sie arbeitet mit Privatpersonen und im Bereich Personalentwicklung mit Führungskräften und dem Management. Sie ist, kurzgesagt, Coach. Langgesagt ist sie ehemalige Volksschullehrerin, zweifache Mutter, Lebensberaterin, Coach, Supervisorin, Dozentin und Trainerin, Selbständige und passionierte Menschenfreundin. Bei letzterem lacht Klinger-Vogel herzlich. „Ich mag die Menschen, ja! Das ist Grundvoraussetzung für diesen Beruf“. Bei der 49-Jährigen ist es allerdings nicht Beruf, sondern Berufung, wie sie uns erzählt. „Wenn auch eine mit ungewöhnlichen Wegen“, so Klinger-Vogel, die heute in Lustenau ihre eigene Praxis für Systemisches Coaching, Lebens- und Sozialberatung, Hypno-Systemische Trancearbeit und Achtsamkeitstraining hat.

Wie es dazu kam?

„Meine Wurzeln liegen eigentlich im Lehren. Ich bin Pädagogin und unterrichtete sehr viele Jahre in der Volksschule“. „Und heute machen Sie also das selbe, nur für die Großen?“, fragen wir schmunzelnd. „Jein! Als Coach habe ich mit allen Altersgruppen zu tun und das empfinde ich als sehr wertvoll! Kinder und Jugendliche lehren uns Erwachsene immer wieder, uns zu reflektieren und offen zu sein – manchmal sind sie uns mit ihrer inneren Weisheit voraus. Als Dozentin und Trainerin für Erwachsene vermittle ich natürlich unter anderem auch Wissen. Mein Anliegen ist es, Herz und Verstand zusammenzubringen. Nicht „entweder – oder“, sondern ein „sowohl – als auch! Mich hat schon immer der Mensch interessiert – und ich wollte mich einfach ganzheitlich um den Mensch kümmern. Was ihn plagt, ihn bewegt“. Klinger-Vogel bringt 15 Jahre Erfahrung als Coach mit, hat ihre eigene Praxis und u.a. den Master in Coaching und Supervision in der Tasche. „Coaching und Supervision unterstützt mein breites Spektrum bei allem, was ich tue. Das war einer meiner Herzenswünsche – hier wollte hin!“.

Auf Ressourcensuche mit klar strukturierten Prozessen

Das Tun von Karin Klinger-Vogel – ja, was ist das eigentlich genau? „Gleich vorweg: Ich berate nicht, also so gut wie nicht. Natürlich möchten meine Klienten einen Rat haben, wenn sie zu mir kommen. Aber ich kann niemandem etwas raten, da ich nicht in seiner Haut stecke. Was ich aber kann: Menschen mehr Informationen über sich selbst ermöglichen, einen Perspektivenwechsel herbeiführen. Oder auch andere Details eines Problems zu sehen, zu erkennen. Alles, was öffnet und zu mehr Verständnis und Bewusstheit führt, nützt. Deshalb gehen wir zum Beispiel auf Ressourcensuche“, erklärt Klinger-Vogel. Und sie gibt, wie ihr wichtig ist, Werkzeuge an die Hand. „Wir gehen gemeinsam recht schnell in einen klar strukturierten Prozess hinein. Die Geschichte ist immer unterschiedlich. Aber es geht um ähnliche Grundthemen wie Ängste, Konflikte oder Verzwickungen menschlicher Art. Mitleiden? Nein. Mitfühlen? Ja. Miteinander arbeiten: Das ist es! Klar und strukturiert, weil Sitzungen auch gerne ein Ende haben dürfen – und zwar für die Klientinnen und Klienten“, schmunzelt Klinger-Vogel. Unser Fazit: Ob und wer sich im Leben externe Hilfe holt, muss man natürlich für sich selbst abwiegen. Wer sich aber entscheidet, einen Coach wie Karin Klinger-Vogel aufzusuchen, könnte sich selbst und seinem Leben eine neue, ungeahnte Richtung geben. Und zwar schon lange bevor man selbst vielleicht nicht mehr so richtig weiter weiß.

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