Wie der Hausgarten zur Bienenweide wird 13. Mai 2019

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Der Frühling ist da – also ab in den Garten! Nach den großen Frühjahrsarbeiten – Schnitt und Bodenvorbereitung – kommt nun die Zeit des Säens, Setzens und Genießens. Ganz im Trend liegen pflegeleichte, naturnah gestaltete Gärten mit heimischen, bienenfreundlichen Pflanzen. Was jede/r Einzelne tun kann, damit sich Bienen und andere Insekten wohlfühlen, verrät Landschaftsgärtner Philipp Alge vom Lustenauer Fachbetrieb Alge Gartenbau.

Das Insektensterben ist in aller Munde – in den vergangenen dreißig Jahren soll die Insektenmasse laut Studien um über 70 Prozent zurückgegangen sein. Schädlingsbekämpfungsmittel, Monokultur und nicht nachhaltige Düngung in der Landwirtschaft beeinträchtigen das Bodenleben und die Artenvielfalt. Vor allem Wildbienen haben es unter diesen Bedingungen nicht leicht. Die gute Nachricht: Man kann seinen Hausgarten zu einer Zufluchtsstätte für die so wichtigen Krabbler und Surrer machen, denn: „Wenn die Verhältnisse passen, kommen die Insekten von selbst“, erklärt der Fachmann.

Ein Festmahl für Krabbler und Surrer

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Zentral dabei ist, dass auf Chemie im Garten verzichtet wird und vom Frühjahr bis in den Herbst hinein Blüten als Nahrungsquelle für die Insekten vorhanden sind. Gut wäre auch ein Insektenhotel. „Bienenfreundliche Pflanzen sind beispielsweise Weiden, Lavendel, Thymian, Schlehen, schwarzer Holunder, aber auch Apfel, Birne, Marille, Zwetschke und Beerensträucher wie Johannisbeeren. Im Ziergarten werden besonders Wiesensalbei, Wiesenstorchschnabel, Weidenröschen, Drachenkopf, Stockrosen und Sonnenblumen gerne angeflogen“, berichtet Philipp Alge, der mit seinem sechsköpfigen Team auch die Schulgärten der Volks- und Mittelschule Hasenfeld mit Blumenwiesen zum Blühen bringt. Ein wichtiger Tipp für alle, die selbst eine Blumenwiese anlegen wollen: „Mit einem Bienenweide-Samenpäckle ist es oft nicht getan – große Bedeutung hat der Boden, der sollte mager sein, vor allem bei mehrjährigen Blumenwiesen“, betont er. Vor dem Säen sollte man die Erde daher mit Sand und eventuell Kies abmagern, damit Gräser nicht überhand nehmen.

Wasser im Garten liegt im Trend


Übrigens brauchen Insekten auch eine Wasserquelle, um sich richtig wohlzufühlen. Wasser im Garten zählt zu den Spezialitäten von Alge Gartenbau, egal ob Naturpools mit biologischer Wasseraufbereitung, Schwimmteiche, Wasserspiele oder Bewässerungsanlagen. „Wasser im Garten ist einer der großen Trends. Gerade die Bewässerung wird angesichts der heißer werdenden Sommer ein immer größeres Thema“, so Philipp Alge. Schließlich will man die lauen Sommerabende nicht nur mit der Gießkanne in der Hand verbringen. „Solche Systeme können auch nachgerüstet werden. Für Pools mit biologischer Wasseraufbereitung verzeichnen wir immer mehr Anfragen, das Gesundheits- und Umweltbewusstsein wächst. Generell geht der Trend hin zum Wohlfühl- und Wohngarten. Der Garten wird möbliert, farblich abgestimmt und so zu einer Art zweitem Wohnzimmer“, berichtet der Landschaftsgärtner.
 

Ein ansprechender Garten von Anfang an

Am Anfang steht bei Alge Gartenbau immer die Planung, die ganz auf die Kundenbedürfnisse, den Standort und das Bauwerk zugeschnitten ist. Ein gutes Konzept spart Gartenbesitzern Geld und Nerven. Wer heutzutage das Budget dazu hat, kürzt die Wachstumszeit seiner Pflanzen ab – darum sind große Solitärgehölze, etwa große Bäume, derzeit sehr gefragt. „Sie lassen den neu angelegten Garten fertig aussehen und sorgen für ein stimmiges Gesamtbild“, erklärt Philipp Alge. Viele haben heute aber nur mehr wenig Grund ums Haus zur Verfügung. „Gerade da ist ein Konzept wichtig, damit der Garten nicht überladen wirkt. Auch auf kleinem Platz kann ein schöner Garten mit tollen Details entstehen“, betont Philipp Alge.
 

Alte Gemüsesorten erleben eine Renaissance

Naturnahen Düngern ist im Hausgarten generell der Vorzug zu geben. Rasen sollte viermal im Jahr gedüngt werden, „besser ist weniger, dafür öfters“, so Philipp Alge. Mit der richtigen Pflege lässt sich sogar das Unkraut in Schach halten. Besonders wichtig sind organische Dünger natürlich im Nutzgarten. „Hier wird heute wieder viel mehr Wert auf robuste, alte Sorten gelegt, die resistenter gegen Schädlinge und Pilze sind und so gute Voraussetzungen für ein langes und glückliches Pflanzenleben mitbringen“, so Philipp Alge. Auch mit ihren Inhaltsstoffen überzeugen diese altbewährten Obst- und Gemüsesorten. „Vielen ist der Erhalt der Biodiversität wieder wichtig“, sagt der Fachmann. Um die Gartenpflege kommt man übrigens auch in einem pflegeleichten, naturnahen Garten nicht rundum. Wer selber nicht mag oder kann, sollte sich ein Pflegepaket beim Gärtner buchen, denn „die Gartenpflege zum Erhalt und zur Weiterentwicklung des Gartens wird oft unterschätzt“, sagt Philipp Alge, „schließlich ist ein Garten ja Natur, also etwas Lebendiges, das Zuwendung und Zeit braucht.“
 

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Verena Jussel
Mag. Verena Jussel
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Projektleiterin